Ein schulnahes Simulationsprojekt für den Chemieunterricht
EduChemSim ist die Chemie-Abteilung von EduBioSim: eine Sammlung interaktiver Simulationen für den Einsatz im Unterricht. Die Materialien sollen chemische Vorgänge, Modelle und Experimente nicht nur beschreiben, sondern sichtbar, steuerbar und auswertbar machen.
Alle Simulationen wurden von mir mit KI-Unterstützung erstellt. Ich arbeite als Biologie- und Englischlehrkraft an einer DSdZ-Schule mit offenen Lernlandschaften. DSdZ steht für „Digitale Schule der Zukunft“, ein bayerisches Programm zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht in einer Kultur der Digitalität. Ein zentraler Baustein ist die 1:1-Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit mobilen Endgeräten.
Die Simulationen entstehen aus dieser Unterrichtspraxis heraus. Sie sind besonders für Lernumgebungen gedacht, in denen Lernende eigenständig, kooperativ und mit digitalen Endgeräten arbeiten. Im Mittelpunkt stehen daher nicht möglichst viele Effekte, sondern fachlich reduzierte Modelle, verständliche Bedienoberflächen, Arbeitsaufträge und Ergebnissicherung im digitalen Heft.
Warum Simulationen?
Chemie arbeitet durchgehend mit zwei Ebenen: der beobachtbaren Stoffebene und der gedachten Teilchenebene. Der Wechsel zwischen beiden ist erfahrungsgemäß die größte Hürde. Simulationen können beide Ebenen nebeneinander zeigen und dadurch begründen, warum ein Stoff sich so verhält, wie er sich verhält. Dazu kommen Versuche, die im Klassenzimmer nur schwer möglich sind – etwa das Verflüssigen von n-Butan oder das Verschieben des Zustandspunktes im Phasendiagramm.
Nutzung im Unterricht
Die Materialien dürfen für nicht-kommerzielle Bildungszwecke im schulischen Unterricht genutzt werden. Rechtliche Hinweise, Kontaktmöglichkeiten und weitere Angaben befinden sich auf den jeweils verlinkten Seiten im Footer.

